Was ist CBD? Eine Einführung

Was ist CBD? Eine Einführung

Woher stammt es? Wie wirkt es? Und was ist CBD eigentlich genau? Diesen Fragen widmen wir uns in diesem Blog-Artikel.

Hanf ist eine uralte Heilpflanze

Hanf gilt als eine der ältesten Nutz- und Zierpflanzen auf unserem Planeten. Bereits vor 12.000 Jahren wurde Hanf in Persien und China als Getreide angebaut. Bis tief ins 19. Jahrhundert hinein war Hanf sogar die am weitesten verbreitete Nutzpflanze überhaupt. Die Samen waren ein wichtiger Bestandteil der täglichen Ernährung, aus den Fasern der Pflanze wurden Textilien hergestellt und auch in der traditionellen Medizin, beispielsweise in China, galt das Hanf als effektive und vielseitige Heilpflanze, die Malaria, Rheuma, Menstruationsbeschwerden und viele weitere Leiden lindern konnten.

Auch im alten Ägypten und in Indien wurde Hanf verwendet, um Schmerzen von Patienten zu verringern. Im mittleren Osten schätze man vor allem die antiseptische (desinfizierende) und antiinflammatorische (entzündungshemmende) Wirkung.

Mit dem zunehmenden Aufkommen der Industrialisierung – beispielsweise der maschinellen Verarbeitung von Baumwolle sowie der starken Synthetisierung in der Pharmakologie (Herstellung von Medikamenten durch chemische Prozesse) begann allerdings eine schleichende Verdrängung von Hanf aus den relevanten Lebensbereichen der Menschen.

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Ist Hanf nicht ein Rauschmittel?

Die klare Antwort lautet: Nein.

Geschichte von Hanf im 20. Jahrhundert ist vor allem eine Geschichte des Rausches.

Einer der Inhaltsstoffe, das Cannabinoid THC, hat für den Menschen eine sogenannte „psychotrope“ Wirkung, sorgt also für eine Veränderung der Bewusstseinszustände.

Begriffe wie „Joint“, „Haschisch“ oder „Marihuana“ prägten lange Zeit die öffentliche Wahrnehmung in Bezug auf die Hanfpflanze.

Doch mittlerweile kehrt sich dieser Trend um. In der Ernährung beispielsweise wird Hanf (speziell die Hanfsamen, die so gut wie gar kein THC enthalten) als ein neues Superfood gepriesen.

Und auch in der Medizin und Heilkunde gibt es ein enormes Umdenken:

CBD – das neue Wundermittel aus der Hanfpflanze

Es ist Zeit, die Geschichte von Hanf neu zu schreiben. Unser Ziel ist es, dass wenn Menschen das Wort „Hanf“ hören, sie nicht mehr automatisch an ein Rauschmittel denken, sondern an eine hocheffektive Heilpflanze, die die Lebenskraft und das Wohlbefinden von Menschen enorm steigern kann.

Das Zauberwort in diesem Zusammenhang lautet „Cannabidiol“ oder auch kurz „CBD“. Ähnlich wie THC ist das CBD ein Cannabinoid, das aus der Hanfpflanze gewonnen wird. Da es allerdings vorrangig aus dem THC-armen Nutzhanf extrahiert wird, besitzt das CBD nicht die psychoaktive Wirkung von THC. Selbst die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellt die medizinischen Effekte von CBD heraus und gibt eine Unbedenklichkeitsempfehlung in Bezug auf die psychische Wirkung. (1)

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Wirkungsweise und Studien zu CBD

Ende der achtziger Jahre setzte sich dann ein ambitionierter Forscher das Ziel, mehr über die Wirkung von Cannabinoiden herauszufinden und kam dabei zu erstaunlichen Ergebnissen. Professor Allyn Howlett von der Saint-Louis-Universität in Missouri, konnte anhand seiner Studien aufzeigen, dass der menschliche Körper über spezielle Rezeptoren zur Aufnahme von eben jenen Cannabinoiden, verfügt (2). Zwei davon sind besonders wichtig und wurden daher mit den Namen CB1 und CB2 versehen. Sie sind Teil eines Systems, das wir weiter unten noch erklären werden und tragen somit zur Regulierung von Prozessen im Körper bei.

Seit diesem Zeitpunkt wird die Wirkung von CBD auf den menschlichen Körper nun immer intensiver erforscht – und vor allem in den letzten Jahren konnten etliche Studien zeigen, dass dadurch eine Vielzahl von wünschenswerten Effekten für Körper und Psyche auftreten können.

Wie wirkt CBD?

Jeder menschliche Körper besitzt ein eigenes Rezeptorsystem, das sogenannte Endocannabinoid-System. Es ist gewissermaßen das Bindeglied zwischen Gehirn und verschiedenen Körpersystem und bewirkt durch Hormone und weitere Botenstoffe Wechselwirkungen.

Dieses System wird vor allem durch körpereigene Cannabinoide, die Endocannabinoide, gesteuert, die an die einzelnen Rezeptoren andocken und somit Prozesse aktivieren oder deaktivieren.

Durch die externe Zufuhr von externen („exogenen“) Cannabinoiden wie etwa CBD kann das körpereigene Endocannabinoid-System verändert werden.

  • CBD bindet zum Beispiel an den Serotonin-Rezeptor und hat so einen stimmungs-aufhellenden Effekt.
  • CBD stimuliert den Vanilloid-Rezeptor Typ1. Diese Stimulierung kann zu einer schmerzhemmenden Wirkung beitragen.
  • CBD bindet an den GPR55-Rezeptor, wodurch eine entzündungshemmende Wirkung ergänzt wird.
  • Außerdem hemmt CBD die Enzyme, die für den Abbau unserer körpereigenen Endocannbinoide zuständig sind. Dadurch erhöht CBD z.B. den Spiegel von Ananadamid im Körper für eine längere Zeit. Das Besondere: Anandamid ist eines der wichtigsten Endocannabinoide im menschlichen Organismus. CBD unterstützt also die natürliche Funktion unseres Endocannabinoid-Systems.

Unser Fazit

Ja, noch nicht alle Effekte, die CBD auf den menschlichen Körper hat, sind bereits in offiziellen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen. Allerdings ist die Datenlage mittlerweile nicht mehr zu leugnen: CBD ist ein wahres Wundermittel in Bezug auf die Wirkung für uns Menschen.

Eine gute Möglichkeit, CBD zu sich zu nehmen ist beispielsweise ein hochwertiges CBD-Öl auf Naturextrakt-Basis, wie wir es in unserem Shop anbieten.

 

 

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen

 

(1): https://www.who.int/medicines/access/controlled-substances/CannabidiolCriticalReview.pdf

(2): https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2848184/


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