CBD Herstellung - Ein Blick hinter die Kulissen der CBD Extraktion

CBD Herstellung - Ein Blick hinter die Kulissen der CBD Extraktion

In diesem Artikel erfahren Sie, wie die CBD Herstellung funktioniert und welche verschiedene Arten, es bei der Extraktion gibt.

Bei der Herstellung von CBD stellen sich viele Menschen einen großen Sud vor, der ganz natürlich vor sich hin köchelt. Diese Betrachtung ist nicht falsch, doch mittlerweile gibt es auch sehr saubere Methoden, mit der sich hochpotentes, schadstofffreies und natürliches CBD-Öl herstellen lässt. Genau um diese Einordnung soll es in den folgenden Zeilen gehen.

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Alles beginnt beim Hanf

CBD wird aus der Hanfpflanze gewonnen und diese – gibt es nicht erst seit gestern. So können wir über 4000 Jahre zurückgehen, um die ersten Anhaltspunkte von Hanfpflanzen festzustellen. Schon früher wurden die als Heilpflanze bei Naturvölkern geschätzten Exemplare vermutlich zur medizinischen Anwendung genutzt und besaßen ein breites Spektrum an therapeutischen Möglichkeiten. 

Heute ist der private Anbau von Cannabis nicht so ohne weiteres möglich. Sprich: Die Produktion von CBD-Öl erfolgt aus Nutzhanf. Dafür wiederum benötigt man eine Lizenz. Es gibt dabei Unterarten von Pflanzen, die mehr oder weniger CBD-haltig sind. So schätzt man, dass es ca. 60-65 Hanfpflanzen gibt, mit denen der Anbau legitimiert ist.

Die Extraktion des CBDs erfolgt dann aus den weiblichen Blüten, welche nach der Ernte mehrere Tage getrocknet werden. Insbesondere die Blüten zeichnen sich durch eine hohe Nährstoffdichte aus und enthalten eine Menge an Terpenen. Terpene sind die ätherischen Pflanzenstoffe, welchen eine Vielzahl an gesundheitlichen Effekten zugesprochen wird. Zusammen mit dem CBD bilden sie den sogenannten Entourage-Effekt, sprich, sie verstärken ihre Wirkung gegensätzlich.

CBD Extraktion - CBD gibt es in der Hanfpflanze gar nicht

Zugegeben, diese Überschrift mag Sie etwas verwirren. Doch sie ist richtig. Denn CBD – also der Stoff, der mittlerweile so geschätzt wird, liegt nicht in seiner eigentlichen Form im Hanf vor. Der ursprüngliche Stoffe heißt nämlich CBD-Carbonsäure (CBDA) und besitzt ein Kohlenstoff-Atom mehr. Dieses Atom muss abgespalten werden, was man als Prozess mit Decarboxylierung bezeichnet. Übrigens: CBD gilt im Gegensatz zu CBDA als wirksamer und potenter. Zudem beziehen sich fast alle Studien, in denen CBD die wohltuende Wirkung auf Körper und Geist zugeschrieben wird, eben auf diese extrahierte CBD-Form.

Doch nun wird es spannend. Denn die Art der Extraktion kann sich unterscheiden. Jede Form hat ihre Vor- sowie Nachteile. Und genau um diese unterschiedlichen Formen soll es jetzt gehen.

1. Extraktion durch Erhitzung

Bei der Erhitzung werden die Inhaltsstoffe der Hanfblüten schlichtweg verdampft. Das große Problem dabei erscheint aber offensichtlich: Auch die Terpene der Pflanze können dabei angegriffen werden. Diese sorgen auf der einen Seite für den harzigen, nussigen CBD-Geschmack. Außerdem werden ihnen natürlich die genannten wertvollen Eigenschaften beim Konsum von CBD-Öl zugeschrieben. Daher gibt es mittlerweile zwei Formen der Erhitzung. Die einfache Erhitzung bei ca. 210 Grad, bei welcher das CBD innerhalb von wenigen Sekunden fast gänzlich gelöst wird. Und eine zweite Variante, bei der das CBD in zwei Stufen über einen längeren Zeitraum etwas schonender extrahiert wird. Das Fazit dieser Praxis tendiert daher in die Richtung – schnell, doch qualitativ weniger hochwertig.

Auch interessant: Das Rauchen von CBD-Blüten stellt eine sehr anschauliche und schnelle Extraktion von CBD da. Allerdings ist diese Methode aus mehreren gesundheitlichen Gründen alles andere als empfehlenswert.

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2. Extraktion durch Kohlenstoffdioxid

Vorweg genommen, diese Methode ist gegenüber der Extraktion durch Erhitzung viel genauer.

Und sie dient als aktueller Goldstandard in der Branche. Auch hier werden die Pflanzen zunächst leicht erhitzt, damit eine Umwandlung der Inhaltsstoffe stattfinden kann. Doch anschließend wird gekühltes CO2 mit einer Pumpe verdichtet und in einen sog. Extraktor geleitet, indem sich die Pflanzenstoffe mit dem Kohlenstoffdioxid verbinden. Dadurch wird CBD-Öl extrahiert und anschließend mit weiterem Druck und erhöhter Temperatur isoliert.

Der große Vorteil dieser Methode? Terpene bleiben erhalten und das CBD-Öl gilt somit als sehr „rein“. Außerdem ist die Herstellung recht umweltfreundlich, da es keine Rückstände hinterlässt.

Die aufwendigste, aber hochqualitativeste Variante ist dabei, die überkritische CO-2-Extraktion. Dabei befindet sich das CO-2 in einem Aggregatzustand zwischen Flüssigkeit und Gas. Mit einer exakten Einstellung von Temperatur und Druck, können einzelne Bestandteile der Hanfpflanze, wie Fettsäuren oder einzelne Cannabinoide sehr exakt und frei von Schadstoffen extrahiert werden. Ein sogenannter Separator kann am Ende schließlich noch überschüssige Pflanzenmateriale von wertvollen CBD-Molekülen absondern, und so das CBD zu einem erstklassigen, astreinen Endzustand formen. Auch eine Studie aus dem Jahre 2017 ist zu dem Ergebnis gekommen, dass der Anteil der wertvollen Cannabinoide bei diesem Verfahren besonders hoch ist. (1)

Fazit: Absolut sicher und professionell, allerdings auch aufwendiger und kostspieliger.

3.Extraktion durch Alkohol

Die reine Extraktion durch Alkohol gehört eher in die Kategorie „Selbstherstellung“, da die Extraktion der Inhaltsstoffe im Gegensatz zur Kohlenstoffdioxid-Methode unkontrollierbarer ist. Bei der Methode mit Alkohol werden die Blüten der Hanfpflanze getrocknet. Anschließend mit 95%-igen Alkohol übergossen. Dieser Vorgang wird dann nochmals ein - bis zweimal mit neuem Alkohol wiederholt, damit die Inhaltsstoffe sich effizient lösen. Anschließend wird das Gemisch bei über 100 Grad erhitzt, so dass der Alkohol verdampft. Ein Nachteil hier: Auch der Pflanzenstoff Chlorophyll, dem wertvolle Eigenschaften zugeschrieben werden, wird durch Alkohol gelöst. Dadurch schmeckt das CBD-Öl im Anschluss mit hoher Wahrscheinlichkeit bitterer.

Fazit der Methode: Einfach in der Herstellung, dennoch gilt die Methode bei weitem nicht so sicher und rein wie bei der Extraktion durch CO-2

4. Extraktion durch Kohlenstoffe oder Öle

Nicht zu verwechseln mit der CO-2-Variante ist die Extraktion durch Kohlenstoffe wie Butan, Propan oder Hexan. Diese Stoffe können ebenfalls das CBD aus dem Zellgewebe trennen. Um das „Gemisch“ anschließend zu reinigen, wird der Kohlenstoff im Anschluss verdampft. Dieses Verfahren gilt als schnell und kostengünstig, auf der anderen Seite ist die Gefahr von giftigen Rest- und Schadstoffen im Vergleich höher.

Eine weitere Variante sind Öle wie Olivenöl oder MCT-Öl, welche das CBD durch Erhitzung extrahieren. Zwar ist diese Form der Herstellung recht sicher, das Prozedere geht aber zu Lasten der Qualität und Wirksamkeit. Denn am Ende bleibt oft nicht viel reiner CBD-Anteil übrig und das Öl macht den Hauptteil aus.

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Was passiert nach der Extraktion?

Nachdem das CBD nun gelöst ist, wird es in seine Form gebracht, wie wir sie auf dem Markt kennen. In manchen Fällen - so wie auch bei CBD-Plus - geht das Öl nochmal durch einen gesonderten Prozess, wo Bestandteile von einem hochspezialisierten Labor noch einmal isoliert werden. Das sorgt dann dafür, dass wirklich nur reines CBD mitsamt wertvollen natürlichen Begleitstoffen in der Flasche landen und überflüssige Pflanzenreste eliminiert sind.
 
Anschließend wird das CBD-Öl zur besseren und praktischeren Aufnahme mit einem Trägeröl vermengt. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um Hanfsamenöl, doch auch Kokosöl oder Traubenkernöl sind legitime Varianten.

Fazit: Der Aufwand ist es wert

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was der Unterschied zwischen Hanföl und CBD-Öl ist? Bei Hanföl wird der Hanf komplett ohne Extraktion als Öl gepresst. Dies ist zwar weitaus günstiger, doch die Menge an Cannabinoiden ist massiv geringer. 

Mittlerweile wissen wir durch zahlreiche Studien, welchen Wert CBD-Öl für das körperliche Wohlergehen, guten Schlaf, aber auch für das Immunsystem haben kann. In den Genuss dieser Wirkungen kommen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit aber nur, wenn auch die Herstellungsqualität des CBD-Öls einwandfrei ist. Und auch wenn jede Herstellungsmethode wohl ihre Berechtigung hat, so ist die Herstellung via CO-2-Extraktion auf „superkritischem“ Niveau mit Sicherheit die sicherste, reinste und für den Körper optimalste Variante.

Bei CBD-Plus gehen wir sogar noch einen Schritt weiter. Unsere Öle, die einzig mit einer solchen schonende Methode hergestellt werden, unterlaufen im Anschluss noch einmal einen Isolationsprozess in einem hochqualifizierten Spezial-Labor. 

Warum? Deshalb, damit Sie in den Genuss von reinstem CBD mitsamt der hochwertigsten natürlichen Begleitstoffe kommen. Selbstverständlich ohne Zusatzstoffe, Pestizide, Pflanzenschutzstoffe und aus nachhaltiger Bio-Qualität.

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Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen

 

(1): https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0896844617301900


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